Feierliche Einweihung Calisthenics-Anlage

Farbige Kreise mit einem Sprechblasen-Piktogramm
Ende März wurde die Calisthenics-Anlage im Beisein von Bürgermeister, Stiftungsvorstand und Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Lohfeld feierlich eröffnet. Foto: Reiner Toppmöller

Mit der offiziellen Einweihung einer neuen Calisthenics- bzw. Outdoor-Fitnessanlage am Schulzentrum Lohfeld wird das Bewegungsangebot für Jugendliche in Bad Salzuflen gezielt gestärkt. Die moderne Anlage auf der Grünfläche oberhalb des Aschenplatzes wurde durch die Bürgerstiftung Bad Salzuflen finanziert und jetzt der Stadt zur Nutzung übergeben.

Auf einer Fläche von rund 6 x 18 Metern bietet die aus wartungs- und rostfreiem Edelstahl gefertigte Anlage vielfältige Trainingsmöglichkeiten. Zur Ausstattung gehören unter anderem Reckstangen, eine Hangelleiter (Monkeybar), ein Doppelbarren, eine Sprossenwand, eine Schrägbank, eine Handstandwand sowie Liegestützegriffe. Für die nötige Sicherheit sorgen durchgehend installierte Fallschutzplatten. Eine Infotafel liefert anschauliche Übungsimpulse und erleichtert den Einstieg ins Training.

Mit Gesamtkosten von rund 80.000 Euro handelt es sich um die bislang höchste Fördersumme seit Gründung der Bürgerstiftung Ende 2024, die ihre operative Arbeit im Frühjahr 2025 aufgenommen hat.

Bürgermeister Dirk Tolkemitt betont: „Die neue Anlage ist ein wichtiger Baustein, um die Bewegungs- und Freizeitangebote für junge Menschen in unserer Stadt auszubauen. Gerade im Bereich der Outdoor-Fitness gab es hier einen großen Bedarf. Umso mehr freut es mich, dass die Bürgerstiftung Bad Salzuflen ein solches Projekt möglich gemacht hat.“

Auch Udo Voßhenrich, Vorsitzender der Bürgerstiftung Bad Salzuflen, hebt die Bedeutung hervor: „Mit der Calisthenics-Anlage haben wir einen frei zugänglichen Ort für Sport, Begegnung und Gesundheit geschaffen. Dass wir mit diesem Projekt unsere bislang größte Förderung umsetzen konnten, zeigt, welchen Stellenwert wir der Förderung der Jugend und dem Sport beimessen.“

Die Initiative für das Projekt geht maßgeblich auf Jan-Hagen Herrendörfer zurück, der im Stab Ehrenamt der Stadt Bad Salzuflen den Bereich Sport verantwortet. Zum Zeitpunkt der Projektplanung war er nebenberuflich auch Geschäftsführer der Bürgerstiftung. „Die Idee eines Calisthenics-Parks wurde in verschiedenen städtischen Beteiligungsformaten immer wieder von Jugendlichen geäußert. Es war uns wichtig, diesen Wunsch aufzugreifen und gemeinsam mit ihnen umzusetzen“, so Herrendörfer.

Bereits im Oktober 2025 wurden Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen am Schulzentrum Lohfeld aktiv in die Planung einbezogen. Im Rahmen eines gemeinsamen Termins konnten sie aus drei vorgestellten Anlagentypen ihren Favoriten auswählen. „Die nun realisierte Anlage ging dabei als klarer Sieger hervor“, erinnert er sich.

Die Standortwahl fiel bewusst auf das Schulzentrum Lohfeld. „Ergebnisse der städtischen Sport- und Spielflächenentwicklungsplanung sowie Rückmeldungen aus Jugendforen hatten gezeigt, dass junge Menschen ihre Freizeit bevorzugt an Orten verbringen, die ihnen vertraut sind – wie Schulgelände“, berichtet Herrendörfer. Durch die vorhandene Infrastruktur und Pausenaufsicht kann die Anlage auch in den Schulpausen genutzt werden.
„Angesichts zunehmend eingeschränkter finanzieller Spielräume der Kommunen wird die Zusammenarbeit mit Stiftungen und weiteren privaten Akteuren immer wichtiger. Projekte wie dieses zeigen, welchen entscheidenden Beitrag bürgerschaftliches Engagement und Stiftungsmittel leisten können, um öffentliche Angebote sinnvoll zu ergänzen“, so Tolkemitt.

Die Anlage wurde von der Firma CustomBars® (Modell: CB Medium Gen. II) errichtet und durch einen zugelassenen Prüfingenieur gemäß DIN EN 1176 und DIN EN 16630 abgenommen. Die Stadt übernimmt im Rahmen der Nutzungsübergabe die zukünftige Wartung und Verkehrssicherung.
„Mit der heutigen Übergabe steht die Anlage allen Jugendlichen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern als attraktiver Treffpunkt für Bewegung und Sport in Bad Salzuflen offen“, freut sich Voßhenrich.

Foto: Reiner Toppmöller

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